Marc Bourgeois
Marc Bourgeois
Kantonsrat des Standes Zürich

Das will die FDP für Zürich


Stadtentwicklung: Grünräume erhalten, Bauen ermöglichen

  • Stärkung der Quartierzentren: dezentrale Einkaufs-, Gewerbe- und Erholungszonen fördern.
  • Verdichtetes Bauen mit städtebaulicher Qualität in den Quartieren.
  • Grünräume schaffen und mittels Hochhausgebieten städtebauliche Akzente setzen.
  • Trotz knappem Wohnraum – auch das Anliegen der KMU nach Gewerbeflächen berücksichtigen. Büro- und Gewerbeflächen entlang belasteter Achsen von Strasse und Schiene sind dabei zu bevorzugen. Damit Wohnen und Arbeiten in der Stadt möglich bleibt und Lehrstellen in der Nähe bleiben.
  • Subventioniertes Wohnen für jene, die es nötig haben: Kopplung der Subvention an Einkommen und Vermögen.
  • Energetische Sanierungen durch Anreizsysteme beschleunigen: Wer saniert, darf höher und dichter bauen.

Wirtschaft: Raum für Arbeitsplätze und lokales Gewerbe

  • Die Stadt Zürich als wirtschaftliches Zentrum der Schweiz erhalten. Nur so lassen sich die sozialen und kulturellen Bedürfnisse dieser Stadt auch in Zukunft finanzieren.
  • Liberale gesetzliche Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe durch die konsequente Umsetzung des – im Juni 2012 vom Zürcher Stimmvolk angenommenen – KMU-Artikels. Gemeindeordnung Art 2sexies Die Stadt setzt sich aktiv für die lokale Wirtschaft und für günstige Rahmenbedingungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein.
  • Verständnis der Stadtverwaltung für wirtschaftliche Bedürfnisse und Belange fördern.
  • Günstige Rahmenbedingungen für den wertschöpfungsintensiven Finanzplatz Zürich.
  • Optimale Durchmischung von Wohn- und Gewerbeflächen durch eine gewerbefreundliche Stadtplanung und gute verkehrstechnische Erreichbarkeit.
  • Das Rezept für ein erfolgreiches Zürich von morgen: Hochwertige Infrastruktur, wirtschaftsorientierte Bildung, moderate Steuerbelastung und weitsichtige Verkehrspolitik. Das stärkt Zürich und macht Zürich als Innovationsstandort für Unternehmen attraktiv.

Mobilität: Intelligente Mobilität statt Klassenkampf auf der Strasse

  • Optimaler Verkehrsmix für Anwohner, Unternehmen, Kunden und Arbeitskräfte durch eine Entflechtung der verschiedenen Verkehrsformen (ÖV, Auto, Velo), statt diese gegeneinander auszuspielen. Tram und Bus sollen nicht im Stau stehen; dafür brauchen sie ihre eigene Spur.
  • Ruhige Wohnquartiere dank leistungsfähiger Hauptverkehrsachsen – und deshalb Tempo 30 nur in Wohnquartieren.
  • Weiterentwicklung des Trams zu einer eigentlichen Stadtbahn, um das Verkehrswachstum wo möglich mit dem ÖV aufzufangen.
  • Entlastung der Innenstadt durch eine Stärkung der S-Bahnhöfe und Quartierzentren und durch lokale, unterirdische Umfahrungsmöglichkeiten für den Individualverkehr.
  • Erhalt von Parkplatzangebot für Anwohner, Gewerbe und Kunden. Keine Diskriminierung von Autobesitzern bei städtisch gefördertem Wohnen.

Bildung: Kinder bilden statt (ver-) therapieren

  • Tagesschulen für mehr erzieherische Eigenverantwortung der Eltern. Sie schaffen Freiräume für Familien. Sie erleichtern es Eltern, die Kinderbetreuung und Berufstätigkeit selbstverantwortlich zu gestalten. Tagesschulen erleichtern wirkungsvollen, kindergerechteren Unterricht.
  • Wir fordern: Betreuungsgutscheine statt subventionierte Kinderbetreuungsplätze. Eltern erhalten damit die Wahlmöglichkeit, was die Qualität der Betreuungsangebote und die Eigenverantwortung der Eltern stärkt.
  • Einfachere Bewilligungsverfahren und situationsgerechte Qualitätsstandards für Betreuungsangebote. Sie müssen für Eltern und die Stadt bezahlbar sein. Geeignete Betreuungsangebote müssen auch von privater Hand geschaffen und kostendeckend betrieben werden können.
  • Mehr Ressourcen für die Vermittlung von Bildungsinhalten anstatt für sonderpädagogische Angebote. Die Hälfte der Schulkinder erhält heute im Verlaufe der Schulzeit sonderpädagogische Förderung. Die Koordination an der Volksschule beansprucht immer mehr Ressourcen – Ressourcen, die letztlich für die Lehrtätigkeit fehlen.
  • Lernfähigkeit und Leistungswille fördern. Unsere Kinder sollen auch ohne kostspielige Privatkurse den Übertritt in höhere Schulen schaffen und den Anforderungen von Berufs- und höherer Bildung genügen.
  • Keine Ver-Akademisierung der Kinderbetreuung und Hortleitung. Kinderbetreuung ist ein Sinn stiftender, befriedigender Beruf, der weiterhin auch Leuten mit Berufslehre offen stehen soll.

Freiheit: Sicherheit als Grundlage für Eigeninitiative

  • Effizientere Bewilligungen: Behandlungsfristen setzen, verwaltungsinterne Prozesse optimieren.
  • Im Zweifel für den Antragsteller: Spielraum beim Anwenden von Vorschriften zugunsten des Antragstellers ausnutzen, gesunden Menschenverstand wahren.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Ziel der Sozialhilfe muss sein, den betroffenen Menschen die Selbstständigkeit wieder zu ermöglichen.
  • Freiraum für alle statt rechtsfreie Räume für wenige.
  • Die Blaulichtorganisationen sind personell und ausrüstungstechnisch so auszustatten, dass sie ihren Auftrag erfüllen können.

Städtische Finanzen: Nur ausgeben, was man hat

  • Die Stadtverwaltung ist weder Warenhaus noch Boutique für alle persönlichen Wünsche. Der Leistungskatalog muss bezüglich Qualität und Umfang überprüft und gestrafft werden, damit er mittel- und langfristig mit bestehenden Steuersätzen finanzierbar ist.
  • Die Stadtverwaltung soll nicht mit künstlich verbilligten oder reglementierten Leistungen die private Wirtschaft konkurrenzieren.
  • Wettbewerbsfähige Steuerbelastung. Steuern beschneiden das verfügbare Einkommen der Bevölkerung und der Unternehmen. Liegen die Steuern höher als der Nutzen aus den städtischen Leistungen, verlassen gute Steuerzahlende und Unternehmen die Stadt.
  • Privatisierung von Aufgaben, die nicht zu staatlichen Kernaufgaben zählen.

Zwitschern Sie mit!