Marc Bourgeois
Marc Bourgeois
Kantonsrat Zürich 7+8

Grundsätzlich Tempo 30 für alle Verkehrsteilnehmer in der Stadt Zürich?

Veröffentlicht am 28.08.2013 von Marc Bourgeois
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Kommentare
xy
Hey, - HERZLICHE GRATULATION !!!
Super Argumente! Absolut BRILLIANT !!
Wenn man die krankhaft ansteigende Verblockierung (30er und sonstwelchen "Zonen") jeglicher Stadtstrassen in den verg.10Jahren beobachtet, - währenddem der Verkehr kaum im gleichen Potenzfaktor zunimmt,- wird schnell klar, dass hier WEDER Strassenkerkehr und Umwelt etc.effektiv "involviert"sein könnten.
Diese Themen werden auch hier mehrfach missbräuchlich als reines Alibi für innerpolitische, Rot/grün-Bananenrepublikertum korruptiv angewandt.
Dass eine Wirtschaft bei Bevölkerungszunahme wächst dürfte hierzu klar sein.Genauso auch der Bedarf an Fortbewegung und Individualverkehr! Demnach,- statt auch strassenbautechnisch kontra zu wirken,- wäre eigentlich eher an dessen expadierendem Aufbau zu denken!
Auch in einer quasi Demokratie wie hierzulande (zu oft wurden Volkswahlen in der Verg.vom Bund ignoriert)
, - wäre eigentlich nicht Glaubens- sowie Religionsfreiheit ein MENSCHENGRUNDRECHT

ps.auch wenn nicht wie gewöhnlich jeder Dumpfkopf gleich eine gewisse innerpolitische Korruption riecht !!!
09.12.2013 06:45:10
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Tempo 30, Mischverkehr und Langsamverkehr reduzieren die Geschwindigkeit des ÖV gemäss VBZ um 44%

Lärmreduktion als reiner Vorwand

„Pegelsenkend wirkt auch eine Reduzierung der Verkehrsstärke. Eine Halbierung der Verkehrsmenge führt dabei zu einer Reduzierung des Schalldruckpegels um 3 dB(A). Diese Reduzierung liegt gerade im Bereich der Wahrnehmungsschwelle des menschlichen Ohrs. Erst eine Reduzierung der Verkehrsmenge auf ein Zehntel führt zu einem Rückgang des Schalldruckpegels um 10 dB(A) und damit zu einer Halbierung der Lautheit.“

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenverkehrsl%C3%A4rm)

Realistische Lärmreduktion weit tiefer

Der Stadtrat beziffert die zu erwartende Lärmreduktion auf – kaum hörbare – 3 dBA. Er ignoriert damit konsequent bekannte Erhebungen: Mehrere Studien, u.a. der EMPA, haben die reale Lärmreduktion durch Tempo-30-Zonen in der Schweiz gemessen. Das ernüchternde Resultat:

"Zusammenfassend ergibt sich, dass Tempo-30-Zonen ohne bauliche Massnahmen nur zu einer geringfügigen Geschwindigkeitsreduktion von 2 km/h führen. Mit flankierenden Massnahmen kann mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeitsreduktion von 7 km/h gerechnet werden. Diese entspricht einer durchschnittlichen Wirkung von ca. 1 bis 1.5 dBA.

Fazit: Eine Minderung des Mittelungspegels (Leq) von 1 dBA bis 1.5 dBA ist häufig. Bei Tempo-30-Zonen mit baulichen Massnahmen liegt die durchschnittliche Wirkung in der Schweiz in diesem Bereich. Die besten Ergebnisse geben eine mögliche Reduktion des Dauerschallpegels Leq um 3 dBA an." 

Quelle: Studie "Lärmtechnische Beurteilung von Verkehrsberuhigungsmassnahmen: Schwerpunkt Aufpflästerungen"

Aber eben, was interessieren den Zürcher Stadtrat schon Fakten?